Internationale Rhythmusgruppe

Grundlegendes • Aktivitäten • Stil

Die Interhationale Rhythmusgruppe ist eine Musikgruppe für Jugendliche und Erwachsene. Die Teilnehmer*innen erlernen und spielen die verschiedensten Percussions-Instrumente, darunter viele orientalische Rhythmus-Instrumente wie Kös, Drum, Darbuka, die Rahmentrommel Bendir Erbane, die mit Fell bespannte Blechtrommel Djembe aus Westafrika, die Trommel Tef (im arabischen Raum: Daf), aber auch internationale Instrumente wie Bongo, Tamburin, Kastagnetten, Marakas. Der Leiter der Gruppe, Erol Eskisehirli, hat viele Jahre aktiv als Musiker in Bands gespielt und gibt sein Wissen an die Teilnehmer*innen der Internationalen Rhythmusgruppe weiter. Gemeinsam werden von den Hobby-Musiker*innen internationale Weltmusikstücke aus allen Bereichen von Volksmusik bis hin zu Filmmusik und Klassik erarbeitet und begleitet. Eine entspannende Lern- und Wahrnehmungsförderung mit wohltuenden Klängen für alle, die Spaß an Rhythmen haben. 

Grundlegendes

Die zehn Teilnehmer*innen der Internationalen Rhythmusgruppe kommen aus unterschiedlichen Berufsgruppen und verschiedenen Altersgruppen, sie eint die Liebe zu Musik und Rhythmus. Gegründet wurde die Gruppe im Oktober 2017 von Feride Özar im Zusammenhang mit einem deutsch-türkischen Frauenverein. Aus dem Wunsch gemeinsamer kultureller Aktivitäten entstand die Rhythmusgruppe, weil Rhythmus keine sprachlichen Barrieren kennt. „Die Musik aus aller Welt hat etwas Gemeinsames, das ist der Rhythmus. Er ist wie der Herzschlag, wie das Leben, eine gemeinsame Sprache für alle Länder“, sagt Feride Özar. Die musikalische Leitung der Gruppe hat bereits seit der Gründung der Percussionist Erol Eskisehirli, der die Erarbeitung der Musikstücke anleitet. Die Gruppe hat einen Türkischen Hintergrund, da die Leitung türkischsprachig ist, aber alle Nationalitäten sind willkommen. Erol Eskisehirli spielt und besitzt mehr als 40 verschiedene Instrumente, die er gern zum Einsatz bringt. Das Gefühl für Rhythmus zu schulen, da sind sich die Gruppenmitglieder einig, hat eine meditative und gesundheitsfördernde Wirkung. Und der Spaß kommt natürlich auch nicht zu kurz. Geübt wird einmal wöchentlich für eineinhalb Stunden im Kultur Palast Hamburg. Die Percussions-Instrumente sind orientalische und internationale Schlaginstrumente. Darunter klassische Instrumente aus der türkischen Volksmusik für Kös und Drum, die Rahmentrommel Bendir Erbane, die mit Fell bespannte Blechtrommel Djembe aus Westafrika und viele andere Rhythmusinstrumente. Die Teilnehmer lernen, Noten und Takte zu lesen und erarbeiten neue Bühnenversionen von Musikstücken. Die Bühnenperformance besteht aus Musik vom Band, die live begleitet wird. 

Aktivitäten

Die Mitglieder der Internationalen Rhythmusgruppe sehen es als sehr wichtig an, kulturelle Brücken zu bauen zwischen ihrer Heimat Türkei und der neuen Heimat Deutschland, sie möchten möglichst unterschiedliche Musikstile kennenlernen und begeistern sich für internationale Klänge. Bei der Erarbeitung der Musikstücke legt Erol Eskisehirli großen Wert auf Präzision, denn nur so funktioniert das durch die zusätzlichen Percussions-Instrumente erzeugte neue Hörerlebnis traditioneller Lieder und internationaler Hits. Mit diesem Konzept erreicht und begeistert die Gruppe ihr Publikum. Die Sängerin und Moderatorin Edith berichtet zudem, dass ihr die Rhythmusübungen auch beim Singen helfen. Besonders gern tritt die Gruppe bei Stadtfesten oder in Kulturzentren wie dem Kultur Palast Hamburg oder dem Goldbekhaus auf, um ein möglichst vielfältiges Publikum zu erreichen. 

Stil

Das Bühnenoutfit der Gruppe ist weiß, um maximale Offenheit zu signalisieren. „Wir tragen auf der Bühne alle weiß“, sagt Edith, die sich innerhalb der Gruppe besonders um die Präsentation kümmert, sowohl im Hinblick auf das optische Erscheinungsbild als auch auf die Moderation. „Weiß ist eine Farbe, die für alle offen ist, jeder ist herzlich willkommen, das zeigt Weiß mehr als andere Farben.“ Entsprechend gibt es bei der Internationalen Rhythmusgruppe auch keine sprachlichen, kulturellen oder religiösen Hürden. Jeder, der die Sprache der Musik versteht, ist willkommen. Und gerade über den Rhythmus ist der Einstieg leicht, das Erlernen eines Rhythmusinstrumentes ist nicht von Vokabelkenntnissen abhängig, sondern von dem Gefühl für die Musik.

Fotos: Felix Zimmermann
Video: Sebastian Vogt

Termine

Dienstag | 18:30 bis 20:00 Uhr 
Tanzstudio 3 | Kultur Palast Hamburg

Kontakt

Ansprechpartner*innen: Feride Özar und Erol Eskisehirli

Kontakt via Kultur Palast Hamburg
Tel. 040-822 45 68 0
E-Mail: info@kph-hamburg.de